Sémaphore de la Pointe Saint-Mathieu, Maritime Verkehrskontrollstelle in Plougonvelin, Frankreich
Das Sémaphore de la Pointe Saint-Mathieu ist ein quadratischer, sich verjüngender Turm mit weißer Fassade und grauen Eckquadern aus Stein, der in Plougonvelin in der Bretagne an dunklem Wasser steht. Über einem steinernen Sockel erheben sich vier Ebenen mit kleinen rechteckigen Fenstern, darüber ein verglaster Wachraum, ein Flachdach, ein Metallgeländer und ein Mast mit Flagge. Der Wachraum ist über 92 Stufen erreichbar.
Ein erstes Sémaphore wurde 1861 östlich des heutigen Standorts zwischen der Abtei und den Klippen Les Rospects eingerichtet, bot aber keine Sicht auf die Four-Passage. Am heutigen Standort entstand 1906 ein 39 Meter hoher Neubau. Ab dem 15. September 1962 war die Station rund um die Uhr mit sechs Personen besetzt; der Wachraum wurde zwischen 1972 und dem 30. Mai 1973 umgebaut.
Das Sémaphore gehört zu einer Kette von 52 Küstenüberwachungsstellen, die von der Französischen Marine betrieben werden. Der über 92 Stufen erreichbare Wachraum hört die Notfrequenzen ab und überwacht das Seegebiet optisch; die Dienststelle dient außerdem der Meteorologie. Früher wurde mit Flaggensignalen zu vorbeifahrenden Schiffen kommuniziert, Nachrichten wurden per Telegrafie weitergeleitet.
Der Ort funktioniert als Beobachtungspunkt für Segelschiffe und Boote, die in dieser Gegend unterwegs sind. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es sich um eine aktive Dienststelle handelt und dass Zugang oder Besichtigung möglicherweise eingeschränkt ist.
Die Anlage erstreckt sich über 920 m² und gehört zu einer Kette von 52 Küstenüberwachungsstellen, die von der französischen Marine betrieben werden. Die Wachmannschaft hört Notfrequenzen ab, überwacht das Meer optisch und liefert meteorologische Daten; der Wachraum ist über 92 Stufen erreichbar.
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