Phare de Saint-Mathieu, Steinleuchtturm an der Pointe Saint-Mathieu, Frankreich
Der Leuchtturm Saint-Mathieu ist ein 37 Meter hohes Steingebäude mit zylindrischer Struktur und rotem Streifen auf den Granitfelsen der Pointe Saint-Mathieu. Das Bauwerk bietet Ausblicke auf die See und die umliegende Küste mit ihren rauen natürlichen Formationen.
Das Leuchtfeuer wurde 1835 in der Nähe alter Klosterruinen errichtet und ersetzte die traditionellen Feuer, die Mönche seit dem Mittelalter zum Leiten von Schiffen nutzten. Der Standort wurde gewählt, um die bestehende Schutzfunktion der Region fortzusetzen und die modernen Bedürfnisse der Schifffahrt zu erfüllen.
Das Leuchtfeuer ist Teil der maritimen Geschichte der Bretagne und steht in Verbindung mit dem nahegelegenen Kloster, das einst Reisende und Fischer beschützte. Seine Architektur zeigt, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg die Küste überwachten und Seefahrer leiteten.
Der Aufstieg führt durch etwa 160 Stufen aus Granit zum Beobachtungspunkt mit weitem Blick über die Küste und das Meer. Der Ort ist dem Wetter und Windverhältnissen ausgesetzt, daher sollte man feste Schuhe und wetterfeste Kleidung mitbringen.
Das Leuchtfeuer arbeitet mit automatisierten Fresnel-Linsen und wird seit Jahren ferngesteuert, was es zu einem Beispiel für den Übergang von manueller zu moderner Schifffahrtswartung macht. Diese ferngesteuerte Verwaltung bedeutet, dass ein ehemals bemannter Ort nun völlig automatisiert betrieben wird.
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