Phare de Kermorvan, Küstenleuchturm in Le Conquet, Frankreich
Das Kermorvan-Leuchtfeuer ist ein Küstenleuchtfeuer in Le Conquet an der Spitze einer Halbinsel und besteht aus Granitstein. Die Struktur ragt etwa 20 Meter in die Höhe und prägt mit ihrer weißen Fassade und der roten Metalltreppe innen das Landschaftsbild dieser bretonischen Küste.
Das Bauwerk wurde 1849 unter der Leitung des Ingenieurs Louis Plantier errichtet, um Schiffe durch die Kanäle Vier und Helle sicher zu führen. Es diente dem Schutz von Handelsschiffen und Fischerbooten in diesen gefährlichen Gewässern vor der französischen Küste.
Das Leuchtfeuer symbolisiert die lange Verbindung der bretonischen Küste zur Seefahrt und zeigt, wie die Region ihre Handelsrouten und Fischer über Generationen hinweg schützte. Heute erinnert es Besucher an die wichtige Rolle, die solche Bauwerke in der maritimen Kultur dieser Gegend spielten.
Das Gelände ist leicht zugänglich: Besucher können am Straßenende parken und folgen einem gepflasterten Weg von etwa einem Kilometer bis zum Leuchtfeuer nahe dem Strand Blancs Sablons. Der Weg ist flach und gut zu begehen, ideal für einen gemütlichen Spaziergang mit Meerblick.
Das Leuchtfeuer nutzt moderne LED-Lampen in Fresnel-Linsen, die alle 30 Sekunden ein weißes Lichtsignal aussenden und dabei eine Reichweite von 22 Seemeilen haben. Diese technische Kombination zeigt, wie traditionelle Navigationshilfen mit moderner Technologie weiterentwickelt wurden.
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