Telawi, Mittelalterliche Stadt in der Region Kachetien, Georgien
Telavi ist eine Stadt in Ostkakhetien, die auf 722 Metern Höhe in den Vorbergen der Tsiv-Gombori-Kette liegt. Die Stadt wird von einem Königsschloss mit Verteidigungsmauern geprägt, die mehrere Epochen georgischer Baukunst zeigen.
Die Stadt entstand aus einer Bronzezeitsiedlung und wurde im 10. Jahrhundert zur Hauptstadt des Königreichs Kakheti. Unter König Erekle II. im 18. Jahrhundert erreichte sie ihren größten Wohlstand und Einfluss.
Das Königsschloss mit seinen unterirdischen Ausstellungsräumen zeigt Handwerkstechniken und Weinkulturgegenstände aus der Region Kakheti. Die Sammlung spiegelt wider, wie Weinanbau und Handel die lokale Gesellschaft über Jahrhunderte geprägt haben.
Zwei Landstraßen verbinden Telavi mit Tiflis und die Fahrt dauert etwa zwei Stunden über Gebirgsstraßen. Wer zu Fuß durch die Stadt erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk tragen, da die Wege hügelig sind.
Die Stadt beherbergt vier intakte Festungsbauten aus unterschiedlichen historischen Epochen innerhalb eines Komplexes. Diese Bauwerke sind selten dokumentierte Beispiele dafür, wie verschiedene georgische Dynastien ihre Befestigungen weiterentwickelten.
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