Драндский монастырь, Orthodoxes Kloster in Dranda, Georgien.
Das Drandski-Kloster ist ein orthodoxes Kloster im Dorf Dranda im Bezirk Gulrypsh in Georgien, dessen Herzstück die Mariä-Entschlafungs-Kathedrale ist. Die Kathedrale ist ein Backsteinbau im byzantinischen Stil mit einem Kreuzkuppelgrundriss und einem massiven, gut erkennbaren Tambour.
Eine frühe Kirche auf diesem Gelände geht auf das 6. oder 7. Jahrhundert zurück und gehört damit zu den ältesten christlichen Bauten in der Region. Das heutige Kloster wurde 1880 gegründet, aber 1928 von den Sowjetbehörden geschlossen und erst nach dem Ende der Sowjetzeit wieder eröffnet.
Das Kloster ist heute ein aktives orthodoxes Zentrum, in dem Mönche leben und den Gottesdienst feiern. Besucher können die Kirche betreten und die Ikonen sowie die byzantinischen Dekorationen in der Kuppel aus der Nähe betrachten.
Das Kloster liegt im Dorf Dranda, unweit der Küste, und ist von der Hauptstraße aus gut erreichbar. Ein Besuch lohnt sich am Morgen, wenn es ruhiger ist und man die Kathedrale in Ruhe besichtigen kann.
Bei Ausgrabungen im Jahr 1981 wurde in der Kathedrale eine Taufwanne entdeckt, was darauf hindeutet, dass das Gelände bereits in frühchristlicher Zeit als Taufstätte genutzt wurde. Das ist ungewöhnlich für ein Kloster dieser Größe und zeigt, welche Rolle es einst für die umliegenden Gemeinden spielte.
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