Pitsunda Cathedral, Östlich-orthodoxe Kathedrale in Pitsunda, Georgien.
Die Pitsunda-Kathedrale ist eine ostorthodoxe Kirche in der Küstensiedlung Pitsunda in Georgien, errichtet nach einem kreuzförmigen Grundriss mit drei Innenschiffen und drei halbrunden Apsiden. Die Außenwände sind aus abwechselnden Lagen aus Stein und Ziegel gefertigt, was dem Bauwerk ein deutlich gestreiftes Erscheinungsbild verleiht.
Ein georgischer Herrscher des 10. Jahrhunderts ließ das Gebäude als wichtiges religiöses Zentrum für die Region errichten. Über viele Jahrhunderte diente es sowohl als Bischofssitz als auch als Verwaltungszentrum der Kirche in diesem Teil des Kaukasus.
Die Kathedrale beherbergt ein Pfeifenorgel, das aus Deutschland stammt und in den 1970er Jahren eingebaut wurde. Seitdem finden hier regelmäßig Konzerte statt, was das Gebäude zu einem ungewöhnlichen Aufführungsort für klassische Musik macht.
Das Gelände liegt in einem geschützten Kulturareal an der Küste und ist täglich für Besucher zugänglich. Da der Standort sehr sonnig und weitgehend ungeschützt ist, empfiehlt es sich, bequeme Schuhe zu tragen und sich auf einen Aufenthalt im Freien vorzubereiten.
In der Kirche steht eine Pfeifenorgel aus Deutschland, die in den 1970er Jahren eingebaut wurde und bis heute bei Konzerten gespielt wird. Dieses Instrument macht das Gotteshaus zu einem der wenigen orthodoxen Kirchengebäude der Region, in dem regelmäßig klassische Konzerte stattfinden.
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