Zedazeni Monastery, Kloster aus dem 6. Jahrhundert auf dem Berg Zedazeni, Mtskheta-Mtianeti, Georgien.
Zedazeni Monastery ist ein östlich-orthodoxes Kloster aus dem 6. Jahrhundert, das auf dem Berg Zedazeni in einer Höhe von etwa 1.180 Metern liegt. Der Komplex besteht aus einer dreischiffigen Basilika, Befestigungsmauern und Mönchszellen, die direkt in den Fels gehauen sind.
Das Kloster wurde 535 n. Chr. von Sankt Johannes gegründet, einem der dreizehn assyrischen Kirchenväter, die ins Königreich Iberien kamen. Sie verbreiteten das frühe ostchristliche Mönchstum in der Region und etablierten eine neue religiöse Bewegung.
Der Ort war ursprünglich ein Heiligtum, das einer heidnischen Gottheit geweiht war, bevor er zu einem wichtigen Zentrum des georgischen Glaubens wurde. Die Mönche, die hier lebten, prägten die religiöse Identität der Region nachhaltig.
Der Ort ist in der Regel täglich zugänglich und liegt auf einer Höhe, die mit gemischtem Wetter rechnen lässt. In den Wintermonaten ist der Zugang mit Fahrzeugen schwierig und kann eine spezielle Ausrüstung erforderlich machen.
Die Mönchszellen sind direkt in die Felswand gehauen und verbinden sich durch enge Pfade miteinander. Von diesem Höhenlager aus lassen sich der nahe gelegene Jvari-Tempel und die Staudamm-Landschaft erkennen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.