Jruchi monastery, Orthodoxes Kloster in der Gemeinde Sachkhere, Georgien.
Das Jruchi-Kloster ist ein Steinbauwerk, das an den Quellen des Jruchula-Flusses liegt und mittelalterliche georgische Architektur aufweist. Die Struktur zeigt typische Merkmale der religiosen Bauten dieser Zeit, obwohl heute nur noch Ruinen vorhanden sind.
Das Kloster wurde zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert erbaut und erfuhr mehrere Umbauten bis zu seiner abschliessenden Form im Jahr 1846. Das Gebaude erlitt jedoch schwere Schaden durch das Erdbeben von 1991 in der Region Racha.
Das Kloster war ein Aufbewahrungsort für kostbare illuminierte Handschriften der Evangelien, die als Jruchi I und II bekannt sind und aus dem 10. Jahrhundert stammen. Diese wertvollen Manuskripte zeigen die religiöse und künstlerische Bedeutung des Ortes in der mittelalterlichen georgischen Welt.
Man erreicht das Kloster uber das Dorf Tskhomareti, das als Ausgangspunkt fur den Besuch dient. Die Anreise durch die Bergregion erfordert Zeit und Vorsicht, da die Straßen entfernt liegen und die Wege zum Ort nicht immer einfach zu finden sind.
Die Klostermauern enthalten ein Flachrelief mit zwei separaten Darstellungen des heiligen Georg, der gegen einen Drachen und einen Kaiser kampft. Diese ungewohnliche doppelte Darstellung ist eine seltene kunstlerische Besonderheit an diesem Ort.
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