Uummannaq, Arktische Siedlung auf Bergforminsel in Avannaata, Grönland
Uummannaq liegt auf einer Insel in Zentralwestgrönland und wird von einem markanten Berg mit herzförmigen Konturen dominiert. Die Siedlung erstreckt sich entlang der Küste und nutzt die natürlichen Häfen für ihre maritime Existenz.
Die Siedlung wurde 1763 als Jagd- und Fischereibasis gegründet und erhielt später verschiedene Namen im Laufe ihrer Entwicklung. Im 20. Jahrhundert entstanden hier Industrien wie eine Konservenfabrik und ein Marmorabbau.
Die Menschen hier leben nach Rhythmen, die eng mit der Natur verbunden sind. Fischerei und Jagd prägen den Alltag und die Handwerkstradition wird von Generation zu Generation weitergegeben.
Besucher erreichen Uummannaq über Flüge und Hubschraubertransfers vom Festland, da keine Straße dorthin führt. Die beste Zeit zum Reisen ist die wärmere Jahreszeit, wenn die Wetterbe-dingungen zuverlässiger sind.
Mehrere Monate im Jahr fehlt entweder das Tageslicht oder die Nacht, ein Phänomen das die lokale Zeitwahrnehmung völlig verändert. Dieser ständige Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit prägt das Verhalten und die Gewohnheiten aller Bewohner.
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