Qeqertarsuatsiaat, Arktische Inselsiedlung in Sermersooq, Grönland
Qeqertarsuatsiaat ist eine kleine Siedlung auf einer Insel vor der Westküste Grönlands, in der Gemeinde Sermersooq. Die Häuser sind auf felsigem Gelände verteilt, das zum Meer hin abfällt, und ein kleiner Hafen dient als Mittelpunkt des Ortes.
Der Ort war früher unter dem dänischen Namen Fiskenæsset bekannt, was so viel wie "Fischerhalbinsel" bedeutet und auf die lange Bedeutung des Fischfangs in dieser Gegend hinweist. Die Siedlung entwickelte sich über Jahrhunderte als Stützpunkt für den Fischfang an dieser Küste.
Das Leben in Qeqertarsuatsiaat dreht sich um den Fischfang, und Boote gehören zum vertrauten Bild im Hafen. Der grönländische Name bedeutet in etwa "die große Insel" und spiegelt wider, wie die Menschen hier ihr Verhältnis zur Landschaft beschreiben.
Die Siedlung ist nur per Boot oder gelegentlich per Kleinflugzeug erreichbar, weshalb man bei der Reiseplanung viel Zeit und Flexibilität einplanen sollte. Das Wetter kann sich schnell ändern und beeinflusst regelmäßig die Verbindungen.
In dieser Gegend gibt es im Sommer Tage, an denen die Sonne kaum untergeht, und im Winter lange Phasen völliger Dunkelheit. Dieser extreme Wechsel des Lichts ist für Besucher oft die eindrücklichste Erfahrung an diesem Ort.
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