Kangerlussuaq, Flughafensiedlung in Qeqqata, Grönland
Kangerlussuaq ist eine Siedlung in Grönlands Inneren, die an der Spitze eines langen Fjords liegt und von Tundralandschaft umgeben ist. Der Ort dient als Tor zu Expeditionen und wurde entwickelt, um Menschen in diese abgelegene Region zu bringen.
Die Siedlung entstand 1941 als Bluie West-8 und wurde von den USA während des Zweiten Weltkriegs als Militärbasis errichtet. Sie blieb während des Kalten Krieges strategisch wichtig, bis die amerikanische Präsenz 1992 endete.
Die Einwohner pflegen ihre Naturverbundenheit durch traditionelle Aktivitäten wie Hundeschlittenfahrten und Beobachtung von Karibus und Moschusochsen.
Die Siedlung wird hauptsächlich über den internationalen Flughafen mit einer großen Start- und Landebahn erreicht, da es keine Straßenanbindung zu anderen Orten gibt. Besucher sollten sich auf isoliertes Leben vorbereiten und Vorkehrungen für die dunklen Wintermonate treffen.
Der Ort liegt nur wenige Kilometer vom Grönlandeis entfernt, das mehrere Kilometer tief ist und zu Fuß erreichbar bleibt. Besucher können auf dem Gletscher wandeln und das Schmelzwasser beobachten, das das Landschaftsbild prägt.
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