Ilulissat, Küstenstadt in Westgrönland
Ilulissat liegt an der Mündung eines Eisfjords an der Westküste Grönlands, wo sich massive Eisberge von einem großen Gletscher ins offene Wasser schieben. Das Stadtbild wird durch die Nähe zum Eis geprägt, und von vielen Stellen aus kann man die Bewegung dieser Eisformationen beobachten.
Die Siedlung wurde 1741 als dänischer Handelsposten gegründet und wuchs langsam zu einem bedeutenden Zentrum heran. Im Laufe der Zeit wurde es zur drittgrößten Stadt Grönlands, geprägt durch die wirtschaftliche Abhängigkeit von Handel und später von Fischerei.
Der Ort trägt einen Namen, der auf Grönländisch "Eisberge" bedeutet und spiegelt die enge Verbindung der Einwohner zu ihrer eisigen Umgebung wider. Die Menschen hier pflegen traditionelle Fangmethoden und nutzen die Landschaft so, wie ihre Vorfahren es seit Generationen tun.
Um die Stadt zu erreichen, können Besucher den lokalen Flughafen nutzen, der während des Jahres regelmäßige Verbindungen zu anderen grönländischen Orten anbietet. Die beste Zeit zum Besuch hängt davon ab, ob man die Mitternachtssonne im Sommer oder die Nordlichter im Winter erleben möchte.
In der nahe gelegenen Sermermiut-Gegend finden sich Spuren von Menschen, die über viele Tausend Jahre hinweg kontinuierlich dort gelebt haben. Diese archäologischen Überreste zeigen, wie Menschen in dieser extremen Umgebung Generationen lang sesshaft sein konnten.
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