Grönländischer Eisschild, Eisschild in Grönland.
Die grönländische Eisdecke erstreckt sich über fast die gesamte Insel und bedeckt rund vier Fünftel der Landfläche mit einer dicken Schicht aus gefrorenem Wasser. An manchen Stellen reicht das Eis fast zwei Meilen (drei Kilometer) tief und formt eine riesige weiße Fläche, die von den Küsten bis weit ins Inland verläuft.
Das Eis begann sich vor mehr als zwei Millionen Jahren anzusammeln, als sich das Klima abkühlte und Schnee sich Jahr für Jahr stapelte. Im Laufe der Zeit komprimierte das Gewicht der oberen Schichten den Schnee zu festem Eis und formte die Masse, die heute existiert.
Forscher aus mehreren Ländern arbeiten in Lagern auf dem Eis und bohren Proben, die zeigen, wie sich das Klima über Jahrtausende verändert hat. Die Stationen bleiben das ganze Jahr über besetzt und liefern Informationen, die helfen, das Verhalten von gefrorenem Wasser zu verstehen.
Besucher benötigen Genehmigungen und müssen mit erfahrenen Führern reisen, um sicher auf das Eis zu gelangen, da Spalten und wechselnde Bedingungen Gefahren darstellen. Die meisten organisierten Ausflüge starten in den wärmeren Monaten von Kangerlussuaq aus, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind.
Manche Abschnitte des Eises bewegen sich langsam in Richtung Meer und fließen wie ein sehr langsamer Fluss unter ihrem eigenen Gewicht. Diese Bewegung erzeugt Geräusche, die wie tiefes Knarren klingen, wenn das Eis sich verschiebt und anpasst.
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