Kejser Franz Joseph Fjord, Arktischer Fjord im Nordost-Grönland-Nationalpark, Grönland.
Der Kejser Franz Joseph Fjord ist ein arktischer Fjord im Nordostgroenlandischen Nationalpark, der sich etwa 100 Kilometer westlich von der Foster-Bucht erstreckt. Steile Klippen mit wechselnden Schichten aus Kalkstein und Dolomit praegen die Uferlandschaft, waehrend sich mehrere Gletscher, darunter der Waltershausen-Gletscher und der Nunatak-Gletscher, in die seitlichen Buchten hineinerstrecken.
Der Fjord wurde erstmals zwischen 1869 und 1870 von der Zweiten Deutschen Nordpolexpedition vermessen und erhielt seinen Namen zu Ehren von Kaiser Franz Joseph. Diese fruehe kartografische Arbeit in einer der abgelegensten Regionen der Erde documentiertete die wissenschaftliche Erkundung des groenlandischen Nordens waehrend des 19. Jahrhunderts.
Der Fjord trägt in mehreren Sprachen unterschiedliche Namen: Kejser Franz Josef Fjord auf Dänisch, Kaiser Franz Joseph Fjord auf Deutsch und Kangerluk Kejser Franz Joseph auf Grönländisch. Diese Vielfalt der Bezeichnungen spiegelt die verschiedenen Kulturen wider, die diesen abgelegenen arktischen Ort geprägt haben.
Die beste Zeit zum Besuch ist waehrend der kurzen arktischen Sommermonaten, wenn die Wasserverhaeltnisse besser sind und die Eisabdeckung geringer wird. Der Zugang erfolgt meist per Boot oder Schiff, daher ist eine sorgfaeltige Planung und maritime Erfahrung wichtig fuer eine sichere Erkundung dieser abgelegenen Region.
Der Berg Devil's Castle in der Naehe von Kap Petersens zeigt eine charakteristische rote Felsformation mit einem hellen diagonalen Streifen, der sich uber die gesamte Flaeche erstreckt. Dieses auffaellige Merkmal macht den Berg zu einem erkennbaren Wahrzeichen in dieser ansonsten schwer unterscheidbaren Fjordlandschaft.
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