King Oscar Fjord, Gletscherfjord im Nordost-Grönland-Nationalpark, Grönland
Der King Oscar Fjord ist eine Gletscherschlucht in Nordostgrönland, die sich über etwa 110 Kilometer erstreckt und an ihrer breitesten Stelle etwa 25 Kilometer misst. Die Landschaft wird von steilen Felswänden und Gletschern geprägt, die sich bis zum Wasser erstrecken.
Der Fiord wurde 1899 vom schwedischen Forscher A.G. Nathorst benannt und nach König Oscar II. von Schweden benannt, der von 1872 bis 1907 herrschte. Die Benennung erfolgte während einer wissenschaftlichen Expedition, die die nordöstliche Küste Grönlands erkundete.
Antarctic Havn an der Südküste des Fjords bewahrt Überreste traditioneller Trapperhütten, die frühe grönländische Seeaktivitäten widerspiegeln.
Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Sommermonate, wenn der Eispanzer nachgibt und Expeditionsschiffe fahren können. Besucher sollten mit starkem Wind und schnell wechselnden Wetterbedingungen rechnen, daher ist warme und wasserdichte Kleidung unerlässlich.
An der Südküste befinden sich Überreste alter Trapperhütten in Antarctic Havn, die zeigen, wie frühe Forscher und Jäger in dieser entlegenen Region lebten. Diese verlassenen Strukturen erzählen von einer Zeit, als Menschen sich auf diese unwirtlichen Gewässer wagten.
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