Qinngua Valley, Naturtal in Kujalleq, Grönland.
Das Qinngua Valley ist eine Talsenke in Südgrönland mit steilen Granitbergen, die bis zu 1.500 Meter an beiden Seiten ansteigen. Ein Fluss fließt durch die Bergpassage und prägt die Landschaft nachhaltig.
Archäologische Untersuchungen in der Nähe des Tals haben Überreste nordischer Siedlungen aus dem 11. bis 14. Jahrhundert entdeckt. Diese Funde mit Wohnstrukturen und Viehzäunen zeigen, dass das Gebiet lange Zeit besiedelt war.
Das Tal hat für die Grönländer eine besondere Bedeutung, da es zeigt, wie frühe nordische Siedler die Landschaft durch Waldrodung und Viehzucht verändert haben.
Um das Tal zu erreichen, fahren Besucher mit dem Boot nach Nanortalik und dann zum Dorf Tasiusaq. Von dort aus führt eine mehrtägige Wanderung durch Berggelände zu den Hauptzielen.
Das Gebiet beherbergt Grönlands einzigen natürlichen Wald mit Zwergbirken und graublättrigen Weiden, die in dieser subarktischen Region bis zu 8 Meter hoch wachsen. Diese Bäume sind ein seltener Anblick in einer ansonsten baumlosen Landschaft.
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