Vatnahverfi, Nordische Siedlungsruinen im Südwesten Grönlands
Vatnahverfi ist eine Ansammlung von nordischen Ruinen in Südwestgrönland, die sich über ein großes Tal zwischen zwei Fjorden erstreckt. Das Gebiet enthält die Überreste von über 100 Siedlungsgruppen mit Häusern, Werkstätten und Weidelandflächen, die einst von Bauern und Fischern bewirtschaftet wurden.
Die Siedlung entstand im späten 10. Jahrhundert, als nordische Explorers die grönländische Küste erreichten und sich hier niederließen. Das Gebiet wurde über 400 Jahre lang bewohnt, bevor die Bewohner es im 15. Jahrhundert aufgaben.
Der Ort zeigt Spuren einer Gesellschaft, die auf Viehzucht und Fischfang ausgerichtet war. Man findet noch heute Überreste von Langbauten und alltäglichen Gebrauchsgegenständen, die zeigen, wie die Menschen hier lebten und ihre Ressourcen nutzten.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Ruinen über das Tal verteilt sind und oft nur über einfache Pfade erreichbar sind. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind notwendig, da das Gelände hügelig und die Bedingungen je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich sein können.
Archäologen haben eine kleine Steinvilla entdeckt, die vermutlich von einer Person mit besonderen religiösen Aufgaben bewohnt wurde. Die darin gefundenen Gegenstände deuten darauf hin, dass rituelle oder heilige Praktiken hier stattfanden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.