Kathedrale Mariä Verkündigung, Orthodoxe Kathedrale in Athen, Griechenland
Die Kathedrale von Athen ist eine orthodoxe Kirche in der griechischen Hauptstadt, die aus Ziegeln im neoklassizistischen Stil erbaut wurde. Die Anlage besteht aus einer Basilika mit drei Schiffen, zwei Glockentürmen an der Fassade und einer zentralen Kuppel, die den Hauptraum überspannt.
Der Grundstein wurde am ersten Weihnachtstag des Jahres 1842 während der Herrschaft von König Otto und Königin Amalia gelegt. Der dänische Architekt Theophil Hansen entwarf die erste Planung, aber die fertige Kirche wurde erst zwei Jahrzehnte später eingeweiht.
Der Name leitet sich von der Rolle der Kirche als Sitz des Athener Erzbischofs ab, der hier größere kirchliche Feiern leitet. An Sonntagen versammeln sich Gemeindemitglieder zum Gottesdienst, während an Feiertagen wie Ostern viele Gläubige die Zeremonie von außen durch geöffnete Türen verfolgen.
Sie finden die Kirche an der Mitropoleos-Straße zwischen den Plätzen Syntagma und Monastiraki im Zentrum von Athen. Besucher dürfen die Anlage täglich ohne Eintritt betreten, wobei an Sonntagmorgen Gottesdienste stattfinden und die Gänge durch Gläubige gefüllt sein können.
Beim Bau wurden Steine und Marmor aus 72 abgerissenen Kirchen und Klöstern aus ganz Griechenland zusammengetragen und in die Wände eingebaut. Dadurch entstand ein Bauwerk, das Fragmente aus verschiedenen Jahrhunderten und Regionen verbindet und jedem Besucher sichtbare Spuren der griechischen Kirchengeschichte zeigt.
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