Achilleion, Neolithische archäologische Stätte in Thessalien, Griechenland.
Achilleion ist eine neolithische archäologische Stätte in Thessalien, Griechenland, wo Ausgrabungen vier Quadrate von jeweils 5 mal 5 Metern freigelegt haben, die bis zu 5 Meter tief in den Erdhügel eindringen. Die Arbeit konzentrierte sich auf mehrere Testgrabungen am Gipfel des Hügels, um die Schichten des antiken Lebens freizulegen.
Die Stätte wurde 1973 und 1974 von Archäologin Marija Gimbutas ausgegraben und offenbarte Strukturen und Artefakte, die zwischen 6400 und 5600 v.Chr. entstanden. Dies machte sie zu einem der frühen neolithischen Siedlungsplätze der Region mit wichtigen Hinweisen auf das Leben in dieser Zeit.
Der Ort war ein Zentrum für Handwerk und künstlerischen Ausdruck, wie die vielen Tonfiguren und Keramiken mit wechselnden Mustern zeigen. Die Bewohner stellten auch Werkzeuge her und betrieben Webkunst, was auf eine vielfältige Gemeinschaft hindeutet.
Der Ort wird am besten bei klarem Wetter besucht, wenn die Oberflächenmerkmale deutlich zu sehen sind und die Ausgrabungsgrübchen erkundet werden können. Die Stätte liegt auf einem Hügel, daher ist bequemes Schuhwerk notwendig, und es gibt begrenzte Schattenquellen auf dem Gelände.
Die Bewohner bauten Emmer-Weizen und Gerste an und züchteten Schafe, Ziegen und Rinder, was zeigt, dass sie bereits Ackerbau und Viehzucht betrieben. Diese Kombination von Praktiken bedeutete, dass die Menschen nicht nur vom Sammeln lebten, sondern eine stabile Nahrungsgrundlage geschaffen hatten.
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