Győr, Regionales Zentrum in Westtransdanubien, Ungarn
Győr liegt im nordwestlichen Ungarn an der Mündung mehrerer Flüsse, darunter die Rába, die Rábca und die Donau. Die Altstadt erhebt sich auf einem Hügel über dem Zusammenfluss und bildet einen kompakten Kern aus engen Gassen und kleinen Plätzen.
Die Kelten gründeten hier eine Siedlung, bevor die Römer im ersten Jahrhundert vor der Zeitrechnung die Stadt Arrabona errichteten. Im Mittelalter entstand die Festung auf dem Hügel, die das Stadtbild bis heute prägt.
Das Theater der Stadt führt regelmäßig Aufführungen auf und zieht Besucher aus der Region an, die klassische und moderne Produktionen schätzen. Der Bischofspalast zeigt noch heute die kirchliche Tradition, die das Stadtbild über Jahrhunderte prägte.
Regelmäßige Züge verbinden die Stadt mit Wien und Budapest, sodass Reisende beide Hauptstädte bequem erreichen können. Der Bahnhof liegt in der Nähe des Zentrums, und von dort aus sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar.
Die mittelalterliche Kathedrale auf dem Hügel bewahrt Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert, die zu den ältesten in Ungarn zählen. Der älteste erhaltene Reliquienschrein des Landes ist ebenfalls dort ausgestellt.
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