Eger, Mittelalterliche Festungsstadt in Nordungarn
Eger ist eine Stadt im nördlichen Ungarn, die sich entlang des Eger-Flusstals zwischen den Gebirgen Mátra und Bükk erstreckt. Die Altstadt zeigt barocke Fassaden, Gassen mit Kopfsteinpflaster und eine Burg auf einem Hügel über dem Zentrum.
Im Jahr 1552 verteidigte eine kleine Besatzung die Burg gegen eine große osmanische Streitmacht und hielt 38 Tage lang stand. Diese Belagerung wurde später zu einem zentralen Ereignis der ungarischen Geschichtsschreibung und Literatur.
Der Name der Stadt leitet sich vermutlich vom ungarischen Wort für Erle ab, einem Baum, der früher entlang des Flussufers wuchs. Heute besuchen Einheimische und Reisende die zahlreichen Thermalbäder, die seit Jahrhunderten zum Alltag gehören.
Das Sirenental südlich der Stadt beherbergt Hunderte von Weinkellern, die in den Tuffstein gegraben sind und zu Fuß erreichbar sind. Viele Keller bieten Weinproben an, darunter die lokale Rotweinmischung Bikavér.
Unter der Altstadt verläuft ein weitverzweigtes System von Tunneln, die ursprünglich zur Verteidigung dienten. Heute nutzen viele Winzer diese kühlen Gänge zur Lagerung ihrer Flaschen.
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