Kathedrale von Eger, Kathedrale und kleine Basilika in Eger, Ungarn
Die Basilika in Eger ist ein katholisches Gotteshaus mit zwei Türmen von 55 Metern Höhe und einer zentralen Kuppel, die sich 37 Meter über dem Boden erhebt. Damit gehört sie zu den größten Kirchengebäuden des Landes und prägt mit ihrer neoklassizistischen Architektur das Bild der Stadt.
Sein Bau begann 1831 unter der Leitung des Architekten József Hild und wurde 1837 abgeschlossen. Das Gebäude ersetzte ein mittelalterliches Gotteshaus, das zuvor als Moschee genutzt worden war.
Die Basilika zeigt Werke des italienischen Künstlers Marco Casagrande, darunter Statuen an der Hauptfassade und dem Giebel. Besucher können diese Kunstarbeiten unmittelbar vor Ort bewundern und verstehen, wie europäische künstlerische Einflüsse in die ungarische Architektur einflossen.
Das Innere ist täglich zugänglich und wird von Besuchern erkundet, die die Architektur und Kunstwerke besichtigen möchten. Ein guter Ansatzpunkt ist die Treppe auf der Ostseite, die zum Haupteingang hinaufführt und einen gesamten Überblick über die Fassade ermöglicht.
Das Herz des Erzbischofs János Pyrker, der den Bau dieser Basilika in Auftrag gab, liegt in der Krypta des Gebäudes begraben. Diese besondere Bestattung zeigt die enge Verbindung zwischen dem geistlichen Anführer und dem Ort, den er erschaffen wollte.
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