Sopron, Mittelalterliche Stadt an der österreichisch-ungarischen Grenze
Sopron ist eine Stadt im Westen Ungarns, die nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt am Fuß der Alpen liegt. Die Altstadt bewahrt römische Mauern und mittelalterliche Straßen, während sich die neueren Viertel sanft in die umliegenden Hügel ausbreiten.
Die Siedlung begann als römischer Außenposten im ersten Jahrhundert und wurde im Mittelalter zu einem wichtigen Handelszentrum zwischen Ost und West. Nach dem Ersten Weltkrieg stimmten die Bewohner 1921 dafür, bei Ungarn zu bleiben, statt Teil Österreichs zu werden.
Der Name Sopron stammt vom slawischen Wort für Salzpfanne und erinnert an die Salzgewinnung, die hier über Jahrhunderte betrieben wurde. Heute nutzen Einheimische die engen Gassen der Altstadt für tägliche Besorgungen, während sich an Wochenenden Ausflügler aus Wien und Budapest zwischen den alten Häusern bewegen.
Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb weniger Minuten Gehweg voneinander liegen. Mehrsprachige Hinweisschilder auf Ungarisch und Deutsch helfen bei der Orientierung zwischen den engen Gassen.
Weinreben wachsen direkt innerhalb der alten Stadtmauern, was Sopron zu einer der wenigen europäischen Städte macht, in denen Trauben mitten im historischen Zentrum reifen. Diese städtischen Weinberge gehören zu Privathäusern und produzieren kleine Mengen Wein für den Eigengebrauch.
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