Visegrád, Mittelalterliche Burgstadt an der Donauschleife, Ungarn
Visegrád ist eine Stadt im Donauknie in Ungarn, etwa 40 km nördlich von Budapest am rechten Ufer des Flusses. Die Siedlung erstreckt sich vom Flussufer bis zu den bewaldeten Hügeln und umfasst sowohl moderne Wohnviertel als auch die historischen Ruinen auf den Höhen.
Die Siedlung wurde im Mittelalter zu einem wichtigen Grenzposten und königlichen Sitz während der Regierung von König Karl I. ab 1325. Später verfiel die Anlage nach der osmanischen Eroberung und blieb jahrhundertelang weitgehend unbewohnt.
Der Name stammt vom slawischen Wort für hohe Burg und bezieht sich auf die Lage über dem Fluss. Besucher begegnen heute Handwerkern in historischen Gewändern und können alte Zünfte bei ihrer Arbeit beobachten.
Der Aufstieg zur oberen Festung dauert etwa 30 bis 45 Minuten und führt durch bewaldete Wege mit steilen Abschnitten. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Pfade bei Regen rutschig werden können.
In den Kellern des Palastes sind noch Reste von Fußbodenheizungen aus dem 15. Jahrhundert sichtbar. Die Anlage nutzte Warmluft, die durch Kanäle unter den Steinfußböden zirkulierte.
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