Synagoge Kazinczy-Straße, Orthodoxe Synagoge im VII. Bezirk, Budapest, Ungarn
Die Kazynczy-Synagoge ist ein Gebetshaus im Stil der Moderne, das zwischen 1912 und 1913 errichtet wurde und sich durch blumige Ornamente und geometrische Muster an der Fassade auszeichnet. Das Innere enthält einen Betraum, verschiedene Gemeinderäume und traditionsgemäße Einrichtungen.
Das Gebäude entstand 1912-1913 als Ausdruck der Unabhängigkeit der Orthodoxen von der reformierten Bewegung, die Jahrzehnte zuvor ihre eigene Richtung gewählt hatten. Die Architektur der Zeit spiegelt den Willen der Gemeinde, einen starken Ort für ihre religiöse Tradition zu schaffen.
Der Ort dient der lokalen jüdischen Gemeinde seit über einem Jahrhundert als Treffpunkt und Ort des Gebets. Das Gebäude beherbergt neben dem Gebetssaal auch Räume für Unterricht und andere Gemeindeangebote, die das religiöse Leben prägen.
Der Ort ist am leichtesten über öffentliche Verkehrsmittel zu erreichen, insbesondere wenn Sie sich in der Nähe der größeren Stationen des Zentrums befinden. Besucher sollten beachten, dass Kleidervorschriften und Öffnungszeiten je nach religiösen Feierlichkeiten variieren können.
Ein besonderes Merkmal ist die erhöhte Frauengalerie im Inneren, die es weiblichen Besuchern ermöglicht, die Gottesdienste zu verfolgen, während sie die traditionelle Trennung bewahrt. Dieses Raumlayout zeigt, wie Architektur religiöse Praktiken widerspiegelt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.