Tokaj-Hegyalja, Weinregion im Nordosten Ungarns.
Die Tokaj-Weinregion erstreckt sich über mehrere Dörfer und Städte an den Hängen des Zemplén-Gebirges im Nordosten Ungarns. Die Gegend ist von Rebflächen geprägt, die verschiedene Traubensorten wie Furmint und Hárslevelű produzieren, und unterirdische Keller lagern den Wein.
Die Region schuf 1730 das erste Weinklassifizierungssystem der Welt durch königlichen Erlass. Später wurde sie 1757 als erste Weinappellation anerkannt und erhielt damit internationale Bedeutung für die Weinproduktion.
Die unterirdischen Keller prägen den Alltag der Winzer, die hier täglich arbeiten und ihre Techniken weitergeben. Diese Höhlen, in den vulkanischen Felsen ausgehöhlt, sind nicht nur Lagerplätze, sondern auch Orte, an denen die Weinmacher ihre Handwerk perfektionieren und Besucher einladen.
In der Region können Besucher zahlreiche Weinkellereien besuchen und verschiedene Sorten verkosten, vom trockenen bis zum süßen Wein. Die Wege zwischen den Orten sind gut zu bewältigen und ermöglichen ein flexibles Erkunden der Weinanbaugebiete.
Der Pilz Botrytis cinerea infiziert die Trauben vor der Ernte und konzentriert die Zucker, was dem Wein seine charakteristische Süße verleiht. Dieses Phänomen entsteht durch das regionale Mikroklima und die geografische Lage zwischen zwei Flüssen.
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