Ludwig Museum Budapest, Museum für zeitgenössische Kunst im Müpa Budapest, Ungarn.
Das Ludwig Museum Budapest befindet sich in Müpa und zeigt zeitgenössische Kunst auf drei Etagen mit insgesamt 3300 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Die Räume präsentieren internationale und ungarische Kunstwerke von unterschiedlichen Künstlern und Perioden der modernen Kunstgeschichte.
Das Museum wurde 1989 gegründet, als Peter und Irene Ludwig der Ungarischen Nationalgalerie 70 Werke schenkten und 96 weitere als Dauerleihgabe überließen. 1991 eröffnete es im Gebäude „A“ des Burgpalastes (Budavári Palota) neben der Nationalgalerie, ab 1996 unter dem Namen Ludwig Múzeum – Kortárs Művészeti Múzeum. Am 15. März 2005 zog es in den Palast der Künste (Művészetek Palotája) um.
Das Museum zeigt Werke von Pop-Art-Künstlern neben Arbeiten aus Osteuropa und schafft einen Dialog zwischen westlichen und östlichen Kunsttraditionen, den Besucher in den Galerien unmittelbar erleben. Die Sammlung ermöglicht es, verschiedene künstlerische Perspektiven von der Nachkriegszeit bis heute nebeneinander zu sehen.
Das Museum nimmt vier Ebenen an der westlichen, der Donau zugewandten Seite des Palastes der Künste (Műpa) in der Komor Marcell u. 1 ein. Auf 3.300 m² gibt es ein Archiv, eine Fachbibliothek und eine museumspädagogische Werkstatt. Der Lumi-Bereich, eingerichtet dank eines Preises als familienfreundliches Museum, bietet Besuchern mit kleinen Kindern einen Ruheplatz zwischen zwei Ausstellungen.
Peter Ludwig schrieb seine Universitätsdissertation über Picassos Menschenbild, und die Picasso-Sammlung des Paares mit rund 800 Werken wurde die größte der Welt. Budapest erhielt drei späte Picasso-Gemälde und eine Tellerfolge mit Stierszenen. Am Eingang starrt ein Schwein auf einen Bildschirm, der den gesamten Schlachtvorgang bis zum Aufstellen eines ausgestopften Schweins neben dem Fernseher zeigt.
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