Dunazug Mountains, Gebirgskette im Norden Ungarns.
Die Dunazug-Berge sind ein Mittelgebirge in Nordungarn, das aus drei zusammenhängenden Teilen besteht: dem Gerecse-Gebirge, dem Pilis-Gebirge und den Budaer Bergen. Die Hänge sind von Wäldern bedeckt, und zwischen den Tälern liegen kleine Dörfer auf Lichtungen im Hügelland.
Seit dem Mittelalter wurden die Wälder dieser Berge für Holzeinschlag und Bergbau genutzt, was zur Entstehung von Siedlungen in der Region beitrug. Diese wirtschaftlichen Tätigkeiten prägten das Wachstum der Gemeinden in den Tälern und Ausläufern.
Auf den Hängen der Dunazug-Berge wachsen seit Generationen Weinreben und Obstbäume, was der Landschaft ihr heutiges Aussehen gegeben hat. Besonders in den Ausläufern sieht man noch heute Terrassen und kleine Obstgärten, die von Dorfbewohnern gepflegt werden.
Das Gebiet ist über mehrere Ausgangspunkte zugänglich, die den drei Gebirgsteilen verteilt sind, und gut markierte Wanderwege verbinden die wichtigsten Punkte. Die Bedingungen können je nach Jahreszeit stark variieren, daher ist entsprechendes Schuhwerk und Kleidung zu empfehlen.
Der Name Dunazug bedeutet auf Ungarisch so viel wie 'Donauwinkel' und bezieht sich auf die markante Biegung, die der Fluss an der Basis des Gebirges vollzieht. Diese Stelle, wo die Donau ihre Richtung ändert, ist als Donauknie bekannt und hat den Gebirgen ihren Namen gegeben.
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