Ungarisches Nationalmuseum, Nationalmuseum im VIII. Bezirk, Budapest, Ungarn.
Das Ungarische Nationalmuseum ist die wichtigste historische Sammlung des Landes im achten Bezirk von Budapest, untergebracht in einem klassizistischen Palast mit imposanten Säulen vor der Fassade. Der Gebäudekomplex umfasst weitläufige Ausstellungsgalerien über mehrere Etagen, einen zentralen Innenhof mit Bogenarkaden und einen öffentlichen Garten, der zur Straße hin abfällt.
Graf Ferenc Széchényi gründete die Sammlung im Jahr 1802, indem er seine private Bibliothek und Münzsammlung der Nation übergab. Der Bau des heutigen Gebäudes begann 1837 nach Entwürfen von Mihály Pollack und wurde ein Jahrzehnt später fertiggestellt, wobei Treppen und Vorplatz zum Schauplatz politischer Versammlungen während der Revolution von 1848 wurden.
Im ersten Stock werden Besucher durch die königlichen Krönungsinsignien willkommen geheißen, einschließlich des Krönungsmantels von König Stephan aus dem elften Jahrhundert. Die Ausstellung setzt sich mit Räumen fort, die traditionelle Kleidung und Werkzeuge aus verschiedenen ungarischen Regionen zeigen und so Einblicke in das Alltagsleben früherer Jahrhunderte geben.
Die Institution öffnet dienstags bis sonntags von zehn Uhr morgens bis sechs Uhr abends, wobei das Gebäude rampenfreien Zugang und Aufzüge für Rollstuhlfahrer bietet. Schilder im Inneren leiten Besucher durch die verschiedenen Ausstellungsebenen, und ein Café im Erdgeschoss bietet einen Ort zum Ausruhen zwischen den Galerien.
Bronzestatuen von János Arany und Sándor Petőfi stehen vor dem Haupteingang und erinnern an den Tag im März 1848, als Petőfi hier sein Gedicht Nationales Lied vortrug. Diese Treppe wurde danach zu einem symbolischen Ort für nationale Gedenktage und Kundgebungen.
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