Palais Wenckheim, Neubarock-Palast in Palotanegyed, Ungarn
Der Wenckheim-Palast ist ein Palais im Palotanegyed-Viertel von Budapest mit neobarocker Architektur und detailreichen Verzierungen. Das Gebäude verfügt über großzügige Säle, hohe Decken und aufwendig gestaltete Räume, die über mehrere Stockwerke verteilt sind.
Der Palast wurde um 1880 während der florierenden Zeit des Palotanegyed-Viertels errichtet, als Aristokraten ihre Residenzen neben dem Ungarischen Nationalmuseum bauten. Die Architektur folgte dem damaligen Trend der wohlhabenden Oberschicht in Budapest, ihre Häuser mit aufwendiger Dekoration zu gestalten.
Die Bibliothek nutzt die prachtvollen Säle und Empfangsräume des ehemaligen Palasts für Veranstaltungen und Lesungen. Die Besucher können hier die ursprüngliche Ausstattung mit ihren feinen Details bewundern, während sie gleichzeitig moderne Bücherei-Funktionen nutzen.
Das Gebäude funktioniert heute als öffentliche Bibliothek, die Besucher kostenlos während der Öffnungszeiten willkommen heißt. Der Palast ist gut erreichbar und behindertengerecht ausgestattet, um Besuchern unterschiedlichster Anforderungen zugänglich zu sein.
Der Palast wurde von Architekt Arthur Meinig gestaltet und gehört zu den weniger bekannten Beispielen der neobarocken Architektur in Budapest. Die Umwandlung von einer aristokratischen Privatresidenz zu einem öffentlichen Ort zeigt, wie sich die Nutzung solcher Gebäude im Laufe der Zeit gewandelt hat.
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