Dömör-kapu, Bergpass in den Visegrád-Bergen, Ungarn.
Der Dömör-kapu ist ein Gebirgspass in den Visegráder Bergen mit zwei Wasserfällen, die von unterschiedlichen Bächen gebildet werden. Der eine Wasserfall entsteht durch den Bucsina-Bach, der andere durch den Bükkös-Bach im Sikárosi-Tal.
In der frühen Neuzeit wurde dieses Gebiet Teil eines Verkehrssystems, das später durch eine Seilbahn erweitert wurde. Im frühen 20. Jahrhundert transportierte eine Seilbahn Steine aus dem örtlichen Steinbruch zur HÉV-Station in Szentendre wegen Bahnbaubeschränkungen.
Der Name stammt aus dem Osmanisch-Türkischen und bedeutet "befestigte Schlucht" oder "eisernes Tor", was sich auf die enge Felsformation bezieht. Besucher erkennen diese Bedeutung in der markanten Struktur der Gesteinsformation wieder.
Der Ort ist über einen Wanderweg erreichbar, der verschiedene Schwierigkeitsgrade bietet und das ganze Jahr über zugänglich ist. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und bei Regen vorsichtig sein, da die Wege in der Nähe der Wasserfälle rutschig werden können.
Ein Gedenkstein markiert den Ort, wo der Naturforscher Ede Lenkó 1917 während einer Wanderung sein Leben verlor. Ein Obelisk trägt heute seinen Namen und erinnert an diese historische Begebenheit.
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