Havanna-lakótelep, Wohnviertel im XVIII. Bezirk von Budapest, Ungarn
Havanna-lakótelep ist ein Wohnquartier in Budapest mit einem breiten, zentralen Boulevard als Rückgrat der Siedlung. Entlang dieser Achse reihen sich Wohnblöcke aneinander, unterbrochen von Grünflächen, Schulen und lokalen Geschäften.
Das Projekt entstand Ende der 1970er-Jahre als Teil der zeitgenössischen Lösung für Wohnungsmangel in Budapest. Die Fertigstellung erfolgte schrittweise, wobei der Stadtteil sukzessive von Familien bezogen wurde.
Der Stadtteil ist nach einem kubanischen Viertel benannt und prägt das Erscheinungsbild mit seinen typischen Wohnblöcken aus Betonfertigteilen. Die Bewohner haben im Laufe der Jahre eigene Orte geschaffen, wo man sich trifft und austauscht.
Das Areal ist gut zu Fuß erreichbar und verfügt über Bushaltestellen für die Verbindung zu anderen Stadtteilen. Besucher finden Parkplätze entlang der Hauptachse und können in lokalen Cafés oder kleinen Märkten halten.
Der Name ist überraschenderweise eine Anspielung auf Kuba und die Havanna-Bewegung der 1960er-Jahre, die in der zeitgenössischen Architektur und Stadtplanung Europas nachklang. Das Quartier zeigt, wie optimistische Ideale jener Dekade in der Alltagsumgebung von zehntausenden Menschen Gestalt annahmen.
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