XIX. Budapester Bezirk, Verwaltungsbezirk im Süden von Budapest, Ungarn.
Der 19. Bezirk von Budapest ist ein Verwaltungsbezirk im Süden der Stadt mit gemischter Nutzung und mehreren kleineren Zentren, die das tägliche Leben strukturieren. Das Gebiet umfasst alte Wohnviertel, moderne Einkaufszonen und Verkehrsknotenpunkte, die seinen Charakter als praktischer Wohnraum für die lokale Bevölkerung widerspiegeln.
Das Gebiet begann als Kispest, ein Dorf auf Grenzland zwischen Pest und umliegendem Land im 19. Jahrhundert, bevor es 1950 in Großbudapest eingegliedert wurde. Diese Integration markierte den Übergang von landwirtschaftlichen Flächen zu einem modernen Stadtteil mit Infrastruktur und Planung.
Das Wekerletelep-Viertel zeigt Wohngebäude und öffentliche Plätze mit architektonischen Elementen von Károly Kós, der traditionelle ungarische Formensprache in die modernen Strukturen integrierte. Beim Spaziergang durch die Straßen entdeckt man diese handwerklich gestalteten Details an fast jedem Haus.
Der Bezirk ist durch die U-Bahn-Linie 3 gut erreichbar, mit Haltestellen wie Kőbánya-Kispest und Határ út für regelmäßige Verbindungen ins Zentrum. Die beste Zeit zum Erkunden ist tagsüber, wenn die Geschäfte offen sind und die öffentlichen Plätze belebt wirken.
Das Wekerle-Gutshof wurde in den frühen 1900er Jahren als geplante Gartenstadt gegründet und sollte ursprünglich Regierungsangestellten Wohnraum in einer strukturierten Gemeinschaft bieten. Heute ist diese historische Planungserrungenschaft noch in der Anordnung und Architektur der Wohnblöcke sichtbar und unterscheidet sich deutlich von anderen Stadtteilen.
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