Margaret ruins in Veszprém, Kirchenruine in Dózsaváros, Veszprém, Ungarn.
Die Margit-Ruinen sind die Überreste des Dominikanerinnenklosters St. Katharina, das 1240 von Bischof Bertalan gegründet wurde, am Margit-Platz im Stadtteil Dózsaváros von Veszprém, am Ufer des Séd-Baches. Die Kirche des 13. Jahrhunderts hatte ein langes Schiff und einen gerade schließenden Chor, und ihre nördliche spätgotische Chorwand steht noch hoch aufrecht, markiert durch ein großes Holzkreuz. Der südliche Teil der Anlage verschwand und wurde mit Häusern überbaut, während Gärten und neuzeitliche Wohnhäuser einen Großteil des Klosters einnehmen.
Bischof Bertalan von Veszprém gründete das Kloster mit seiner Kirche im Jahr 1240 für Dominikanerinnen, die in den 1220er Jahren nach Ungarn gekommen waren. Die heilige Margarete, Tochter König Bélas IV., lebte hier von 1246 bis 1252, bevor sie auf die Haseninsel zog. Die stigmatisierte Selige Ilona von Ungarn wird als ihre Lehrerin genannt.
Die Ruinen tragen ihren volkstümlichen Namen nach der heiligen Margarete, Tochter König Bélas IV., die hier von 1246 bis 1252 lebte, bevor sie auf die Haseninsel, das heutige Margareteninsel in Budapest, zog. Das Viertel um das Kloster übernahm später den Namen seiner Schutzheiligen und hieß Szentkatalinszeg. Die andere bekannte Bewohnerin war die stigmatisierte Selige Ilona von Ungarn, die als Lehrerin Margaretes genannt wird.
Die Ruine liegt am Margit tér im Stadtteil Dózsaváros am Ufer des Séd unterhalb des Burgbergs; von der Burg aus sind die Klosterreste im Tal zu sehen. Der Südteil der Anlage ist unter später errichteten Häusern verschwunden, erhalten ist vor allem die Nordseite mit der hohen Wand des spätgotischen Chors, die ein großes Holzkreuz markiert. Ein großer Teil des Klosterareals besteht heute aus Gärten und neueren Wohnhäusern; die Ruine ist ein geschütztes Denkmal.
Ausgrabungen in den 1930er Jahren brachten die genaue Grundrissform der Anlage zutage, einschließlich einer einschiffigen Kirche und weiterer Gebäude. Diese archäologischen Funde ermöglichen Besuchern heute, sich die ursprüngliche Struktur des Klosters anhand von Grundmauern vorzustellen.
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