Sankt-Stephan-Talbrücke, Bogenbrücke in Veszprém, Ungarn
Das Viadukt von Veszprém ist ein Steinbogenbauwerk, das sich etwa 185 Meter über ein Tal erstreckt und dabei eine Höhe von knapp 40 Metern erreicht. Die mehreren Bögen tragen die Fahrbahn und prägen das Bild des Tals mit ihrer soliden, gleichmäßigen Konstruktion.
Das Viadukt wurde 1937 fertiggestellt und stellte damals ein Großprojekt der Ingenieurtechnik dar, das Ungarns Fähigkeiten im Brückenbau zeigte. Der Bau erschloss einen wichtigen Teil der Stadt wieder und verband zuvor getrennte Bereiche dauerhaft miteinander.
Die Struktur trägt den Namen des heiligen Stephans, des ersten Königs von Ungarn, und spiegelt die tiefe Verbindung zwischen Infrastruktur und nationaler Identität wider. Für Einheimische ist sie ein alltägliches Wahrzeichen, das ihre Stadt definiert und verbindet.
Das Viadukt ist Teil der Hauptstraße 8 und dient täglich dem Autoverkehr, um verschiedene Stadtteile miteinander zu verbinden. Fußgänger können die Struktur von verschiedenen Aussichtspunkten aus bewundern, besonders von den Wegen im Tal darunter oder von der Nähe der Burg aus.
In der Nacht werden die massiven Steinbögen beleuchtet und werfen Schatten gegen die Türme des Burgviertels, das durch die Öffnungen sichtbar wird. Diese Beleuchtung verändert den Charakter der Struktur von Tag zu Nacht und macht sie zu einem weithin sichtbaren Merkmal.
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