Episcopal palace, Sümeg, Barocker Bischofspalast in Sümeg, Ungarn
Der Bischofspalast von Sümeg steht hinter dem Schloss und enthält mehrere kunstvoll gestaltete Räume mit architektonischen Elementen aus verschiedenen Epochen. Das Gebäude kombiniert Barock-Merkmale mit neo-Renaissance-Stilistik und umfasst einen Innenhof sowie verschiedene Säle für Veranstaltungen.
Die Grundlagen des Palastes stammen aus dem 12. Jahrhundert, wobei die Struktur später während der osmanischen Besatzung Ungarns ausgebaut wurde. Das Gebäude diente der Diözese Veszprém als Zufluchtsstätte für fast 200 Jahre, bis die politischen Verhältnisse sich stabilisierten.
Der Palast zeigt eine Sammlung von Gemälden aus dem 18. Jahrhundert mit alttestamentlichen Szenen und Bischofsporträts. Die Räume enthalten auch Wandteppiche, die von Maria Theresia gestiftet wurden und die Beziehungen zwischen der Kirche und der königlichen Familie widerspiegeln.
Der Palast wurde renoviert und beherbergt mehrere Veranstaltungssäle, die für Ausstellungen und verschiedene Kulturanitäten genutzt werden. Der Innenhof bietet einen angenehmen Raum für Konzerte und ist auch zugänglich, um die architektonischen Details von außen zu betrachten.
Unter dem Palast verläuft ein geheimer Durchgang, der den Garten mit dem Speicherhaus verbindet. Der westliche Teil dieses Gangsystems funktionierte einst als Hauptweinkeller des Anwesens und zeigt die unterirdischen Strukturen der Anlage.
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