Castle of Sátoraljaújhely, Mittelalterliche Burgruine in Sátoraljaújhely, Ungarn.
Die Burg von Sátoraljaújhely ist eine mittelalterliche Ruine auf einem Hügel mit erhaltenen Steinmauern und Türmen, die über die Zemplén-Berge hinausblicken. Die Struktur zeigt typische Merkmale einer Bergfestung mit mehreren Ebenen und bastionsartigen Ausformungen.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1261, kurz nach der Tataren-Invasion, als die Burg als Verteidigungsanlage in Nordostungarn diente. Sie spielte eine wichtige Rolle beim Schutz der Region vor äußeren Bedrohungen während des Mittelalters.
Die Burg trug zwei Namen: Patak, weil sie zum Waldkomitat und später zur Herrschaft Patak gehörte, und Újhely, weil sie außerhalb der Stadt Sátoraljaújhely lag. Die Gründungsurkunde von Újhely aus dem Jahr 1261 verpflichtete die in die Burg geflüchteten Bürger, die Zisterne zu füllen und sich in Gefahr dem Burgvogt zu unterstellen.
Die Ruine liegt auf dem 334 Meter hohen Grat Várhegy südwestlich der Stadt, oberhalb der Straße nach Sárospatak. Der Gipfel ist ein schmales Plateau von etwa 95 Metern Länge und 25 Metern Breite mit natürlichem Rand; unter seinem Ost- und Südostrand verläuft ein Wall. Nahe dem Nordostteil des Plateaus steht heute ein Funksender.
Die Burg wird auch Burg von Patak genannt: Sie gehörte zur Waldgespanschaft und später zur Herrschaft Patak, während „Újhely“ auf ihre Lage außerhalb von Sátoraljaújhely verweist. Mihály Détshy bewies diese Gleichsetzung 1966 in einer Studie. Die ab 2008 von István Ringer geleiteten Grabungen legten eine 3 m dicke Mauer und eine gotische Sitznische in einem zentralen Gebäude frei.
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