Castle of Döbrönte, Mittelalterliche Burgruine nahe Pápa, Ungarn.
Die Burg Döbrönte steht auf einem felsigen Vorsprung und zeigt noch Mauerreste aus verschiedenen Bauphasen mit bis zu 2 Meter dicken Wänden und Öffnungen unterschiedlicher Epochen. Die Ruinen bewahren heute Abschnitte der inneren Burgmauern und äußere Befestigungsstrukturen, die Besucher erkunden können.
König Lajos I. beauftragte 1367 den Burggrafen Benedek Himfi, der Vizeherr von Bulgarien war, mit dem Bau der Befestigung, die bis 1374 abgeschlossen wurde. Die Anlage entstand als strategische Kommandofestung in einer wichtigen Region des Königreichs.
Der Name Szarvaskő, was Hirschstein bedeutet, bezieht sich auf das Wappen der Familie Himfy, die einen Hirsch zeigt. Dieses Symbol war für die Herrscherfamilie von großer Bedeutung und prägt bis heute die Identität des Ortes.
Der Ort ist von außen frei zugänglich und in der Nähe des Dorfes Döbrönte zu finden, wobei der Zugang zu Fuß über örtliche Wege möglich ist. Besucher sollten angemessene Schuhe tragen, da die Böden rau und teilweise uneben sind.
Deutsche Siedler verwendeten ab 1761 Steine aus den Burgruinen zum Bau ihrer Häuser und veränderten damit die ursprüngliche Struktur grundlegend. Diese Wiederverwendung zeigt, wie die Ruinen über Jahrhunderte hinweg Teil des lokalen Lebens blieben.
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