Kildare, Stadtrat und Gemeinde in der Grafschaft Kildare, Irland
Kildare ist eine Ortschaft in der gleichnamigen Grafschaft im Osten Irlands, die entlang einer Hauptverkehrsader zwischen Dublin und Cork liegt. Ein Bahnhof verbindet das Zentrum mit mehreren Städten, während Wohnstraßen und kleine Geschäfte sich um den historischen Ortskern gruppieren.
Im 5. Jahrhundert gründete Brigid hier ein Kloster und eine Kirche, die dem Ort seinen Namen gaben und ihn zu einem frühen christlichen Zentrum in Irland machten. Über die Jahrhunderte blieb die Siedlung ein Knotenpunkt für Pilger und Reisende auf dem Weg durch die östlichen Grafschaften.
Der Name der Siedlung geht auf das irische "Cill Dara" zurück, was Eichenkirche bedeutet und an den heiligen Baum erinnert, unter dem die erste Klostergemeinschaft betete. Heute erkennen Besucher diese Verbindung in Straßennamen und Kirchensymbolen, die überall im Ortskern auftauchen.
Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang zum nahen Brunnen der heiligen Brigid oder einem Abstecher zum Nationalgestüt verbinden, beide nur wenige Gehminuten vom Ortskern entfernt. Das Informationsbüro im Market House hilft bei der Orientierung und gibt Hinweise zu Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten.
Im Jahr 1903 führte die Strecke des Gordon-Bennett-Pokals durch die Straßen, als internationale Rennwagen zum ersten Mal auf den britischen Inseln um den Sieg kämpften. Heute erinnern nur noch wenige Hinweisschilder an diesen frühen Moment der Automobilgeschichte in Irland.
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