Golanhöhen, Strategisches Plateau im Norden Israels.
Das Golan ist ein Hochplateau, das sich von den Hängen des Hermongebirges im Norden bis zum Fluss Jarmuk im Süden erstreckt, mit Höhen bis zu 1226 Metern. Die Landschaft wechselt zwischen sanften Hügeln, felsigen Ebenen und tiefen Tälern, durchzogen von Flüssen und Bächen, die nach Westen zum See Genezareth fließen.
Israel besetzte das Gebiet während des Sechstagekriegs im Jahr 1967, nachdem es zuvor unter syrischer Kontrolle gestanden hatte. Im Jahr 1981 verabschiedete das israelische Parlament ein Gesetz, das israelisches Recht auf die Region anwendete, eine Entscheidung, die international nicht anerkannt wurde.
In mehreren Drusendörfern pflegen die Bewohner ihre eigenen Traditionen und sprechen Arabisch, während andere Ortschaften von jüdischen Familien bewohnt werden. Besucher können religiöse Stätten verschiedener Epochen sehen, darunter Synagogenruinen und Dolmen, die noch heute als stumme Zeugen vergangener Gemeinschaften in der Landschaft stehen.
Das Gebiet ist über mehrere Straßen erreichbar, die durch kleine Ortschaften und offene Landschaften führen, wobei einige Zonen aus Sicherheitsgründen eingeschränkt zugänglich sein können. Die Temperaturen variieren stark je nach Höhenlage, mit kühlen Wintern in den oberen Bereichen und milderen Bedingungen in den Tälern.
Die vulkanischen Basaltformationen bilden eine dunkle, fast schwarze Landschaft, die fruchtbare Böden hinterlassen hat und der Region ein besonderes Aussehen verleiht. Ein erheblicher Teil des Wassers, das in den See Genezareth fließt und die umliegenden Regionen versorgt, stammt aus den Quellen und Flüssen dieser Hochebene.
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