Kfar Yehoshua, Landwirtschaftlicher Moshav im Jesreeltal, Israel.
Kfar Yehoshua ist ein landwirtschaftlicher Moschaw im Jesreeltal im Norden Israels, zwischen Haifa und Nazareth gelegen. Die Siedlung besteht aus einzelnen Familienhöfen, ergänzt durch gemeinsam genutzte Einrichtungen wie Lagerhallen und Packstationen für landwirtschaftliche Produkte.
Der Moschaw wurde 1927 gegründet, nachdem Yehoshua Hankin 1924 das Land von der Familie Twsiny erworben hatte. Er entstand im Rahmen einer breiteren Welle landwirtschaftlicher Besiedlung, die das Jesreeltal in den 1920er Jahren prägte.
Kfar Yehoshua folgt dem Moschaw-Modell, bei dem jede Familie ihren eigenen Hof betreibt und gleichzeitig Geräte und Einrichtungen mit den Nachbarn teilt. Dieses Gleichgewicht zwischen privatem und gemeinschaftlichem Leben ist in der Anordnung der Höfe und Gemeinschaftsgebäude sichtbar.
Der Ort ist bequem mit dem Auto erreichbar und liegt an einer Route, die Haifa mit Nazareth verbindet. Das restaurierte Bahnhofsgebäude ist zu Fuß erkundbar und bietet einen guten Einstieg in die Geschichte der frühen Infrastruktur des Tals.
Der Moschaw wurde von Richard Kauffmann geplant, einem deutsch-jüdischen Architekten, der etwa 140 Agrarsiedlungen in der Region entworfen hat. Bei seinen Planungen berücksichtigte er praktische Faktoren wie den Zugang zu Wasser und die Lage der Wege, die bis heute die Struktur des Ortes bestimmen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.