Militärflugplatz Ramat David, Luftwaffenbasis und Kulturerbestätte im Bezirk Haifa, Israel
Ramat David ist ein Luftwaffenstützpunkt im östlichen Teil des Bezirks Haifa, der 56 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Anlage dient der israelischen Luftwaffe als nördlicher Einsatzpunkt und verbindet militärische Infrastruktur mit Gedenkelementen aus der Gründungszeit.
Die britischen Luftstreitkräfte errichteten den Stützpunkt 1942 während des Zweiten Weltkriegs als Teil des Verteidigungsnetzes im Nahen Osten. Nach der Staatsgründung übernahm Israel die Anlage 1948 und erweiterte sie zu einem Hauptstandort der Luftwaffe.
Der Flugplatz trägt seinen Namen zu Ehren eines militärischen Kommandanten, der später das höchste Staatsamt Israels innehatte. Das Gelände spielt bis heute eine zentrale Rolle in der Verteidigung des Nordens und wird im Alltag nicht öffentlich zugänglich gemacht.
Die Lage im nördlichen Teil des Landes ermöglicht eine schnelle Verbindung zu verschiedenen Gebieten des Nordens und darüber hinaus. Der Zugang zum Gelände ist normalerweise nur für autorisiertes Personal möglich, außer bei besonderen Gedenkveranstaltungen oder offiziellen Öffnungen.
Während der großen Waldbrände am Karmelgebirge im Jahr 2010 landeten hier internationale Löschflugzeuge, um die Flammen zu bekämpfen. Die Pisten wurden zu einem zentralen Knotenpunkt für die internationale Hilfe in jenen dramatischen Tagen.
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