Tel Yokneam, Archäologische Stätte im Regionalrat Megiddo, Israel
Tel Yokneam ist eine archäologische Stätte auf einem Hügel in Galiläa mit über 50 Ausgrabungsschichten, die Wohngebäude, Befestigungen und Alltagsgegenstände aus vielen Epochen zeigen. Die Überreste reichen von neolithischen Siedlungen bis zu römischen Phasen und enthüllen, wie Menschen hier immer wieder lebten und bauten.
Menschen siedelten sich an dieser Stelle bereits in der Jungsteinzeit an und bewohnten den Hügel über Jahrtausende hinweg. Die Schichten erzählen von Bronze-, Eisenzeit, persischen, hellenistischen und römischen Besiedlungsphasen, die zeigen, wie sich die Region wandelte.
Das Ausgrabungsgebiet zeigt Handwerkstechniken und Siedlungsmuster, die verschiedene Kulturen des Nahen Ostens beeinflussten. Diese Arbeitsweise weist auf die zentrale Lage zwischen großen antiken Handelswegen hin.
Der Zugang erfolgt über markierte Wege mit Aussichtspunkten, von denen aus man die Ebene von Megiddo überblicken kann. Gutes Schuhwerk und Sonnenschutz sind wichtig, da der Hügel exponiert liegt und es wenig Schatten gibt.
Unter allen Schichten findet sich eine besondere Brandschicht aus der Bronzezeit, die wahrscheinlich einen Großbrand dokumentiert, der die Stadt zerstörte. Dieser Moment prägt die Vergangenheit des Ortes deutlich sichtbar in den Erdschichten ein.
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