Zorah, Archäologische Stätte in der Region Judäa, Israel.
Zorah (Tel Tzora) ist eine Kuppe in den judäischen Hügeln, etwa 23 km westlich von Jerusalem und rund 350 m über dem Meer, über dem Sorek-Tal. Der Gipfel ist kahl und weiß: raue hellgraue und weiße Kalksteinblöcke und Felsvorsprünge liegen auf nackter Erde, eine größere weiße Steinplatte mit gebrochenen Rändern sitzt in der Mitte, kleinere Steine liegen verstreut, und ein verrostetes Eisengitter deckt eine dunkle Vertiefung bündig mit dem Boden ab. Auf dem Tell fand man Höhlen, Gräber, Zisternen und zwei in den Fels gehauene Keltern, eine davon mit Mosaik gepflastert.
Zorah erscheint in den Amarna-Briefen des 14. Jahrhunderts v. Chr. als eine Stadt, die zusammen mit Ajalon von den Apiru angegriffen wurde. Das Buch Josua ordnet sie dem Los Judas und der Grenze Dans zu; sie gilt als Heimat Manoachs und Geburtsort Simsons. Rehabeam befestigte sie, und Eusebius beschrieb sie im 4. Jahrhundert als Dorf 10 Meilen nördlich von Beit Guvrin.
Der Name lebte im Namen des palästinensischen Dorfes Sar'a weiter, das 1948 zerstört wurde; der nahe Kibbuz Tzora trägt heute den biblischen Namen. Der Ort ist mit Samson verbunden: Sein Vater Manoach stammte aus Zora, und ein in den Fels gehauener Altar unter dem Tell wird „Manoach-Altar“ genannt. Zwei Weinkeltern wurden in den Fels geschlagen, eine davon mit Mosaik ausgelegt.
Tel Tzora liegt auf einer Kuppe etwa 23 km westlich von Jerusalem nahe dem Nahal Sorek und ist von der Gegend um Tzora über die Straße 38 erreichbar. Der Boden besteht aus nackter Erde und unebenem Kalkstein; ein verrostetes Eisengitter liegt bündig über einer dunklen Vertiefung, daher ist auf den Tritt zu achten. Die in den Fels gehauenen Keltern und der Felsaltar namens „Manoah-Altar“ unterhalb des Tells liegen im Freien und ohne Schatten.
Unterhalb des Tel Tzora liegt ein in den Fels gehauener Altar, „Manoahs Altar“ genannt, nach Simsons Vater. Er misst etwa 3 auf 2,5 auf 1,5 Meter; seine obere Fläche von rund 1,5 auf 1,45 Metern trägt mehr als zehn kleine Mulden, teils durch eingemeißelte Rinnen verbunden, möglicherweise zum Ablaufen von Opferblut, Öl oder Wein.
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