Me‘arat haTe’omim, Kalksteinhöhle in den Judäischen Bergen, Israel.
Ha-Teomim ist eine Kalksteinhöhle in den Judäischen Bergen mit einem großen Feigenbaum am Eingang. Darin befinden sich mehrere Kammern mit zahlreichen Felsenformationen und Stalaktiten.
Archäologische Funde zeigen, dass die Höhle vor etwa 2.000 Jahren als Unterschlupf während des Aufstands des Bar Kochba gegen die Römer diente. Menschen nutzten den geschützten Raum in dieser turbulenten Zeit.
Der Name Ha-Teomim bedeutet Zwillingshöhle und stammt aus einer Geschichte des 19. Jahrhunderts, in der eine Frau nach dem Trinken von Wasser aus Stalaktiten der Höhle Zwillinge bekam. Die Geschichte ist eng mit lokalen Überzeugungen und Traditionen verflochten.
Die Höhle ist von April bis Oktober täglich zugänglich, in den Wintermonaten bleibt sie geschlossen, um die dort lebenden Fledermäuse zu schützen. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da die Temperatur im Inneren das ganze Jahr über kühl bleibt.
Vier Fledermausarten leben in der Höhle und nutzen sie als wichtiges Rückzugsgebiet während ihrer Ruhezeiten. Diese Bewohner sind für Besucher oft unsichtbar, prägen aber das Leben in diesem unterirdischen Raum.
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