Latrun Castle, Mittelalterliche Festungsruinen in den Judäischen Bergen, Israel.
Die Latrun-Festung ist eine Burgruine in den Judäischen Bergen, die strategisch auf einem Hügel über der Straße zwischen Tel Aviv und Jerusalem liegt. Die erhaltenen Steinstrukturen umfassen Gewölberäume, Bastionen und Verteidigungsleitungen, die zeigen, wie die Burg damals konzipiert war.
Die Festung wurde 1137 von den Kreuzrittern erbaut und kontrollierte die wichtige Route zwischen Jaffa und Jerusalem bis zu ihrer Eroberung durch Saladin im Jahr 1187. Nach dieser Niederlage wechselte die Burg mehrmals die Hände und verlor schließlich ihre strategische Bedeutung.
Die Festung ist mit verschiedenen religiösen Überlieferungen verbunden, darunter der christlichen Identifikation als Ort der Kapelle des guten Diebes. Besucher können heute noch die spirituelle Bedeutung des Ortes in der lokalen Erzählung nachvollziehen.
Das Gelände ist über die Hauptautobahn zwischen Tel Aviv und Jerusalem erreichbar und verfügt über einen ausgewiesenen Parkplatz am Eingang. Besucher sollten stabile Schuhe tragen, da die Ruinen uneben sind und es auf dem Hügel windig sein kann.
Die unterirdischen Gewölbekammern zeigen spezialisierte Bautechniken, die Kreuzritter-Ingenieure des 12. Jahrhunderts entwickelt hatten, um Lagerräume und Schutz vor Belagerungen zu schaffen. Diese verborgenen Räume sind ein faszinierendes Beispiel für mittelalterliche Militärarchitektur, die oft übersehen wird.
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