Ne’ot Semadar, Siedlung in Israel
Neot Semadar ist ein kleines Kibbuz in der Wüste der südlichen Arava-Region Israels mit etwa 250 Einwohnern, darunter Kibbuzmitglieder, Familien und internationale Freiwillige. Die Gebäude sind aus lokalen Materialien konstruiert und nutzen einfache, kreative Designs, die sich natürlich in die Wüstenlandschaft einfügen.
Das Kibbuz wurde 1989 gegründet, nachdem ein früherer Siedlungsversuch namens Shizafon 1980 gegründet, aber wenige Jahre später aufgegeben worden war. Die neue Gemeinschaft baute auf demselben Gelände auf und schuf ein nachhaltiges Modell für das Leben in der Wüste.
Der Name Neot Semadar bedeutet im Hebräischen "Oase der Traubenblüten" und erinnert an Smadar Safra, eine Frau, die bei einem Verkehrsunfall starb. Die Gemeinschaft nutzt Kunst und Handwerk täglich als wichtigen Teil ihres Lebens, mit einem Kunstzentrum, in dem Besucher Glasmalerei, Keramik und Textilarbeiten sehen können.
Der Ort ist etwa 60 Kilometer nördlich von Eilat entfernt und kann von dort aus erreicht werden. Besucher können in wüstengestalteten Zimmern übernachten und an Workshops teilnehmen, wobei die Nächte aufgrund der abgelegenen Lage hervorragende Möglichkeiten zum Sternbeobachten bieten.
Das Kibbuz wurde 1989 von Freunden gegründet, die einen neuen Weg zum Zusammenleben erfinden wollten und ist eine von nur zwei Gemeinden in Israel, die von den Vereinten Nationen als Best Practice für Dorf-Tourismus weltweit anerkannt wurden. Diese internationale Auszeichnung würdigt seine Bemühungen um nachhaltigen Tourismus und die Schaffung eines Modells für andere Wüstengemeinden.
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