Menuha, Landwirtschaftlicher Moschaw im Regionalrat Lakhish, Israel
Menuha ist eine landwirtschaftliche Siedlung in der Lakhish Regional Council zwischen Kiryat Gat und Kiryat Malakhi, auf etwa 105 Metern Höhe gelegen. Das Gelände ist geprägt durch Einzelgehöfte und Ackerflächen, die von den Einwohnern bewirtschaftet werden.
Die Siedlung wurde 1953 von kurdisch-jüdischen Flüchtlingen aus dem Irak gegründet, die sich auf ehemaligen Ländern der Dörfer Summil und Jusayr niederließen. Diese Gründung war Teil der Besiedlungsbewegung nach der Gründung des israelischen Staates.
Die Siedlung funktioniert nach dem Kibbuz-ähnlichen Moshav-System, bei dem jede Familie ihr eigenes Grundstück bewirtschaftet und dabei gemeinsam Einkauf und Vermarktung organisiert. Besucher sehen hier eine Gemeinschaft, die traditionelle landwirtschaftliche Werte mit moderner Nachbarschaftsorganisation verbindet.
Der Ort ist über regionale Verkehrswege mit den nahegelegenen Städten Kiryat Gat und Kiryat Malakhi verbunden, was Besuchern einen einfachen Zugang ermöglicht. Es ist ratsam, mit eigenem Transport zu reisen, um die verstreuten Felder und Gehöfte der Siedlung frei erkunden zu können.
Der Name Menuha bedeutet im Hebräischen Ruhe und stammt aus einem biblischen Bezug im Ersten Buch der Könige, Kapitel 8, Vers 56. Diese Namensgebung spiegelt die Hoffnung der Gründer wider, einen Ort der Zuflucht für ihre Gemeinde zu schaffen.
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