IDF 53rd Battalion Memorial, Militärisches Kenotaph im Negev, Israel.
Die Gedenkstätte des 53. Bataillons ist eine mit Pinien bewachsene Anhöhe an der Straße Kiryat Malakhi–Ashkelon, nahe dem Camp Emmanuel. Ein Weg durch den Hain führt zu einer Lichtung mit einem zentralen Felsen und der Inschrift „Den Helden, die nicht verdienten“, sechs Steintafeln mit den Namen der Gefallenen, einem Kelch für die Gedenkflamme, drei Fahnenmasten und Bänken. Niedrige Steingruppen am Weg erinnern an Soldaten, die gemeinsam in bestimmten Schlachten fielen.
Veteranen des 53. Bataillons regten das Denkmal 1952 an, und der Architekt Shimon Margolin, einst Bataillons- und Kompaniechef, entwarf es; zunächst bestand es nur aus dem Felsen, der noch heute neben den Namenstafeln steht. Vor dem 60. Jahrestag Israels erweiterte und renovierte die Einheit zur Soldatenehrung im Verteidigungsministerium die Anlage. Sie wird von der Industrieschule „Sadanai HaShiryon“ unterhalten.
Der zentrale Fels trägt die hebräische Inschrift „לגיבורים שלא זכו“ („Den Helden, denen es nicht vergönnt war“), davor steht eine Steinplatte mit „גדוד 53 גבעתי תש"ח“ und einem Becher für die Gedenkflamme. Niedrige Gedenksteine säumen den Weg; jede Gruppe nennt Soldaten, die gemeinsam in einer Schlacht fielen, etwa bei Negba oder im Konvoi nach Gat und Gal On.
Der Gedenkort liegt in der Negev-Region und ist zu Fuß erreichbar. Besucher sollten mit unterschiedlichen Jahreszeiten und Witterungsbedingungen in der Wüstenlandschaft rechnen.
Das Denkmal von 1952 war nur der Fels, der heute neben den Namenstafeln steht; den Pinienhain pflanzte der Keren Kayemeth LeIsrael. Zum 60. Jahrestag Israels wurde die Anlage von der Soldaten-Gedenkeinheit des Verteidigungsministeriums erweitert und renoviert; gepflegt wird sie von der Industrieschule „Sadanai HaShiryon“.
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