Marissa, Archäologische Stätte im Südbezirk, Israel
Maresha ist eine archäologische Stätte auf einem Hügel, die tief in den Kalkstein gehauene Höhlen, Wasserzisternen und Grabkammern zeigt. Die Ausgrabungen legen ein großes unterirdisches Netzwerk frei, das für verschiedene Zwecke wie Weinlagerung und die Haltung von Tauben dienstete.
Der Ort entstand in der Zeit, als griechische Einflüsse in die Region kamen, und wurde zu einem bedeutenden Zentrum zwischen dem 4. und 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Die Stadt verlor später an Bedeutung, aber die unterirdischen Strukturen zeigen, wie lange und intensiv Menschen hier wirtschafteten.
Der Ort zeigt verschiedene Baustile, die zeigen, dass hier Menschen aus unterschiedlichen Kulturen lebten und ihre Gebräuche hinterlassen haben. Wer durch die Ausgrabungen wandert, kann an den Formen und Mustern der Fundstücke sehen, wie diese verschiedenen Welten sich hier trafen.
Der Besuch ist am besten tagsüber, wenn man die gewundenen Pfade und Treppen in den Höhlen leicht sehen und begehen kann. Es ist klug, festes Schuhwerk zu tragen, da die Wege uneben sind und manche Bereiche eng werden.
Unter den Häusern befinden sich hunderte von in Stein gehauene Höhlen, die für ungewöhnliche Zwecke dienten: Tauben wurden dort gezüchtet und ihr Dung wurde als Dünger gesammelt. Diese merkwürdige Praxis zeigt, wie kreativ die Einwohner ihre Ressourcen nutzen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.